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Aus meine Sicht sind die Cockpitbänke die einzige Fehlkonstruktion auf dem Schiff. Die Stabdeckplatten finde ich optisch sehr schön, geben auch rutschfesten Halt. Bei mir war es auf jeden Fall so, dass die Sperrholzplatten der Originalbänke sich aufgelöst haben und damit ersetzt werden mussten (Was nach 15 Jahren auch mal sein kann;-).
Insbesondere die Beschlagbefestigung finde ich beim Original wenig gut gelöst. Beim Original wird in das mit 15mm Stärke eh schon dünne Material neben dem Loch für den M5 Bolzen noch eine Versenkung für die Mutter gebohrt, so dass nur noch 10mm übrig bleiben. Die waren bei mir ziemlich alle morsch.
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In der ersten Saison habe ich mir Gegenstücke aus Aluminium gebaut und immer über den ganzen Beschlag und damit 2 Löcher gegengeschraubt. Hat gut gehalten aber den weiteren Verfall nicht wirklich aufgehalten. Die versenkte Mutter haben wir bei dem Neubau mit einem Beschlag aus dem Möbelbau ersetzt (Einschlagmutter aus VA). Jetzt ist die volle Materialstäre vorhanden und es ist Ruhe:
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Nachdem sich die Sperrholzplatten aufgelöst haben habe ich mir für die nächste Saison neue Bretter anfertigen lassen (Materialkosten 400 Euro, fertige Bretter ab 1200 Euro im Handel). Mit den Empfehlungen des Verkäufers habe ich die Seiten der Bretter sowie die Unterseiten mit “Le Tonkinois” behandelt. Hält das Wasser ab und vermindert den Spinnenbefall sehr deutlich. Auch eine Empfehlung des Verkäufers war es, das Teakfurnier nicht mit chemischen Mitteln zu behandeln, sondern nur Teaköl aufzutragen.
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Zumindest bei mir sieht das nach zwei Saisons nicht mehr so schön aus und aus meiner Sicht sind schon deutliche Verschleißerscheinungen zu beobachten.
Ist übrigens kein Schwarzweiß Bild wie ihr an den Rändern erkennen könnt. Dort war übrigens “Le Tonkinois” behandelt.
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Trotz der gegenteiligen Empfehlung versuche ich die Oberseite im nächsten Jahr mit Textrol von Owatrol zu behandeln.
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Nach einer gründlichen Reinigung mit Innoclean und anschließender Neutralisierung sehen die Teile erst mal wieder ganz ansehlich aus.
Nach einer Saison jetzt hier exklusiv der Ergebnisbericht: Die Cockbitbretter der Etap 23 sehen deutlich besser aus wie im Vergleich zur Teaköl-Behandlung. Grau ist das Teak allemal, aber es macht keinen so verwahrlosten Eindruck mehr:
Hat sich gelohnt!
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Für was ich noch keine Lösung gefunden habe: Die originalen Gummis, die als Auflage dienen werden bei Hitze weich und kleben dann am Cockpit fest. Der Ersatz der alten Gummis (vermutlich die Originale und damit ebenfalls 15 Jahre alt) hat eine deutliche Verbesserung gebracht.In jedem Fall sind die Gummis für die Auflage aus meiner Sicht nicht hoch genug so dass die Bretter beim Betreten nachgeben.
Weiter zu den Teilen....
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