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Bojenliegeplätze am Gardasee

Aus eigener Erfahrung gibt es hier viele Möglichkeiten, die aber ein paar Eigenwilligkeiten aufweisen.

Meine persönlichen Erfahrungen damit gibt es hier auf meinem Blog.

Erstes Unterscheidungsmerkmal: Es gibt offiziell gesetzte Bojen und “schwarz” gesetzte Bojen. Zumindest die letzteren werden ab und an auch mal wieder eingezogen.

Jede Gemeinde hat hier wohl ihre eigenen Regelungen aber im allgemeinen werden die Bojen über Wartelisten vergeben. Diese scheinen lang zu sein. Falls jemand eine Boje nicht mehr benötigt kann man diese aber seit zwei Jahren nicht mehr gezielt an jemanden weitergeben. Hier soll wohl der Schwarzmarkt unterbunden werden.

Ist aber noch nicht ganz gelungen. Es gibt Makler die freie Bojen verwalten. Das Modell sieht in etwa so aus: Der Interessent kann die Boje nutzen, der Eigentümer bleibt immer der eingetragene Besitzer bei der Gemeinde. Kann man sich mit arrangieren. Ich glaube nicht, dass die Bojen kontrolliert werden.

Kosten bei der Gemeinde ca. 250 Euro pro Jahr zzgl. Boje setzen (Stein, Kette und Arbeitsleistung) für die ersten und eine Gebühr für den Verwalter (150 Euro). Ich würde einen Verwalter auf Grund der jährlich wechselnden Beantragungs- und Genehmigungsrituale empfehlen.

Aus eigener Erfahrung werden die Boote von Spinnen regelrecht eingenommen. Ich möchte hier nicht ins etwas unappetitliche Detail gehen, aber mein Boot hat deutlich gelitten. Ich bin inzwischen im Hafen ;-) Probleme mit verschwindendem Zubehör hatte ich nie.

Bojenliegeplätze scheinen derzeit aus meiner Erfahrung nicht so gefragt zu sein. Da die gezielte Weitergabe aber meist nicht möglich ist gibt die Bojen auch erst mal keiner her.

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